Schluss mit Kneipen-Sterben: Grüne fordern Stadt zum Handeln auf

Angesichts der gerade geschlossenen oder angekündigten Schließung von Restaurants, Bars und Kneipen in Gelsenkirchen sehen die Grünen dringenden Handlungsbedarf von Seiten der Stadt Gelsenkirchen.

Franziska Schwinge, Sprecherin der Grünen Jugend Gelsenkirchen, erklärt dazu: „Es wird höchste Zeit, dass sich die Verwaltung verstärkt und stadtweit gegen das Schließen weiterer Ausgeh-Möglichkeiten einsetzt. Wir schlagen deshalb vor, dass die Verwaltung kurzfristig die Gastronom*innen kontaktiert und Probleme sowie Hilfewünsche erfragt.“

Schwinge fordert weiter: „Zeitnah sollte dann aber auch abteilungs- und dezernatsübergreifend und mit Partnern wie dem Jobcenter oder der Sparkasse eine unbürokratische Unterstützung entwickelt und umgesetzt werden. Es wäre schade, wenn Lokalitäten wie die Trinkhalle, das Wohnzimmer oder auch die Marina, von denen positive Impulse ausgehen, von einer Abwärtsspirale in den Stadtzentren mitgezogen werden.“

„Attraktive Städte zeichnen sich doch gerade durch ihre vielfältigen Kultur- und Ausgehangebote aus!“, meint Jan Dworatzek, Vorsitzender der Grünen Gelsenkirchen. „Mittelfristig schlagen wir deshalb ein von Bürger*innen, Gastronom*innen und Stadtverwaltung gemeinsam erarbeitetes Konzept mit konkreten Maßnahmen für den Erhalt der bestehenden und die Entwicklung neuer Ausgehmöglichkeiten vor.“

„Das grundsätzlich doch vielfältige Angebot aus Eck-Kneipen, Bars, Konzerträumen und Restaurants mit Essen aus der ganzen Welt könnte doch – wenn es wächst und nicht schrumpft – ein Aushängeschild einer Stadt sein, in der passend für jeden Geldbeutel und Geschmack die Abende auswärts gestaltet werden können und man eben nicht auf die Nachbarstädte ausweichen muss“, erklärt Dworatzek abschließend.

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