Radwegenetz im RVR wächst– Gelsenkirchen muss endlich seine Hausaufgaben machen!

Der Regionalverband Ruhr (RVR) entwickelt derzeit ein Konzept für die Zukunft des Radverkehrs in der Metropole Ruhr. Das bestehende Regionale Radwegenetz soll dabei auf rund 1.900 Kilometer ausgebaut werden. Zwischen Gelsenkirchen und Essen sieht der RVR Potenzial für eine Radschnellverbindung mit mehr als 2.000 Radfahrer*innen pro Tag. Auf Gelsenkirchener Stadtgebiet führt die Verbindung über die Feldmarkstraße durch den Revierpark Nienhausen und die Zeppelinallee bis ins Stadtzentrum.

Für die knapp 15.000 Pendler*innen zwischen Essen und Gelsenkirchen wird mit dem Radschnellweg eine schnelle und bequeme Alternative zum Stau auf der Autobahn oder den Stadtstraßen geschaffen. Neben dem RS1 und dem Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet ergänzt die geplante Radschnellverbindung in Zukunft das Radwegenetz in der Region.

Gelsenkirchen könnte somit zukünftig einen zentralen Knotenpunkt in einem überregionalen Radwegenetz bilden. Ein gewichtiger Grund mehr, sich endlich an die eigenen Hausaufgaben zu machen und den lahmenden Radwegebau endlich wieder auf Touren zu bringen. Wir GRÜNE werden das Thema auch in den kommenden Monaten wieder auf die Agenda der Gelsenkirchener Verkehrspolitik setzen.

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