Pressebericht “No-Go” Area Bochumer Straße

In folge eines Zeitungsberichtes zu Clans und angeblichen “No-Go” Areas in der Bochumer Straße wurde am Samstag ein Bericht über politische Reaktionen veröffentlicht, in dem auch Peter Tertocha zitiert wird:

Peter Tertocha, Fraktionsvorsitzender der Bündnisgrünen, mochte sich nicht vorschnell festlegen: „Mir sind die Informationen aus der Zeitung noch zu vage, daher möchte ich mir erst ein Urteil erlauben, wenn Stadt und Polizei die geschilderten Zustände bestätigen. Klar ist aber, dass es rechtsfreie Räume auf keinen Fall geben darf – nirgendwo.“

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3 Kommentare

  1. Uwe Kistermann

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    dass Sie sich erst jetzt mit dem Thema “Clans” befassen, befremdet mich. Ich denke, Sie machen
    Kommunalpolitik für den Bürger? Das scheint ja wohl nicht der Fall zu sein. Da zeigt sich mal wieder, dass die Politik nicht weiß, was der Bürger will und denkt. Natürlich wird man in diesen Stadtteilen voraussichtlich auch nicht soviel Wählerstimmen bei der Kommunalwahl gewinnen können. Besonders schlimm finde ich es, dass die Polizei vor Ort “um Hilfe” bittet.
    Sie jedoch, die gesamt Situation nochmals genau betrachten möchten. Wie lange wollen Sie warten? Wollen Sie wieder die gesamte Situation “schön reden”, bis nichts mehr geht. Wie lange wollen Sie noch die Sorgen der Bürger ignorieren? Sie müssen sich nicht wundern, wenn die Wahlbeteiligung immer mehr sinkt.
    Ihre Partei scheint zu einer Problemlösung nicht beizutragen, weil einfach auch der Mut fehlt.
    MfG
    Uwe Kistermann

    (Anmerkung: Dieser Kommentar erschien zunächst auf der Seite “Kontakt” und wurde nach Erstellung dieses Artikels hierhin verschoben.)

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    • Patrick

      Sehr geehrter Herr Kistermann,

      ich gehe nicht weiter auf ihre generellen Anschuldigen zur Politik ein, sondern nur auf den dargestellten Sachverhalt: Es gab im Sommer bereits eine Diskussion über sogenannte “No-Go” Areas und damals stellte die Polizei am 28.07. noch fest, dass es keine Problemviertel in Gelsenkirchen gäbe. Zumindest nicht in dem Vergleich mit Duisburg. Von daher macht es doch nur Sinn mit der Polizei über diese Situation zu diskutieren, anstatt nur über Medien. Die Stadtverwaltung tut genau dies in Kürze, eine Sondersitzung steht im Raum, sollte sich die Situationsbeschreibung bestätigen und auch wir werden weiter den Kontakt mit den Behörden suchen.

      Es zeigte sich in den Berichten der letzten Tage jedoch, dass keineswegs alle BürgerInnen in Gelsenkirchen Ihre Position teilen und damit wird auch deutlich, dass nicht alles ganz so einfach ist, wie es vielleicht in erster Linie erscheint.

      Mit freundlichen Grüßen
      Patrick Jedamzik

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