Vorstand

Kreisvorsitzende Adrianna Gorczyk

Kreisvorsitzende

Politik hat die Aufgabe, eine Gesellschaft unter gemeinsamen Werten und Zielvorstellungen zu vereinen und Regeln für das Zusammenleben aufzustellen ohne die Einzelnen in der eigenen Vorstellung von einem guten Leben einzuschränken – das war lange Zeit meine Überzeugung. Doch heute befinden wir uns in einer Situation, in der der Klimawandel unsere Existenzgrundlage bedroht und die Lebensführung Weniger die Entfaltung Vieler einschränkt: wir müssen gemeinsam die Frage verhandeln, welche Lebensentwürfe zulässig sind und welche Pflichten wir gegenüber anderen Menschen und unserer Umwelt haben.

Luxus ist kein Menschenrecht – wohl aber Nahrung, Obdach, Bildung, Unversehrtheit und viele weitere, die an zahlreichen Orten der Erde, aber auch in Gelsenkirchen nicht gewährleistet werden können, weil Teile der Menschheit an Privilegien festhalten, die sie nicht brauchen, um ein glückliches und gutes Leben zu führen. Ich bin überzeugt davon, dass wir für alle eine lebenswerte Zukunft schaffen können, wenn wir Nachhaltigkeit als Chance für mehr soziale Gerechtigkeit, die Voraussetzung für ein friedliches Miteinander ist, und nicht als Verzicht begreifen.

Ich bin in Rybnik, einer Bergbaustadt in Oberschlesien (Polen), geboren und mit 4 1/2 Jahren mit meinen Eltern und Großeltern nach Gelsenkirchen gekommen, wo ich heute in Schalke lebe. Ich habe Theaterwissenschaft (Musiktheater) und Philosophie (politische und Rechtsphilosophie) an der RUB studiert und verschiedene berufliche Stationen durchlaufen – Tagesbetreuung im Seniorenheim, Jugendbildungsarbeit, Tutorin an der Uni und Honorarkraft im Kolleg 21 – bis ich schließlich 2017 Geschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND NRW geworden bin, für die ich mit ganzer Leidenschaft arbeite.

2009 bin ich in die Partei eingetreten, eine Weile nachdem ich bei der GRÜNEN JUGEND Gelsenkirchen aktiv geworden bin. Auslöser war ein GJ-Stand in der Bahnhofstraße, an dem ich einen bunten Handabdruck auf einem Aktionsbanner gegen Rassismus hinterlassen habe und mit dem damaligen Sprecher der GJ in Kontakt gekommen bin, der bis heute mein bester Freund ist. Bei der GJ habe ich mich viele Jahre engagiert und dann auch als Beisitzerin im Parteivorstand eingebracht, später war ich für die grüne Fraktion als sachkundige Bürgerin im Kulturausschuss und im Seniorenbeirat vertreten. Seit Mai 2018 habe ich die Funktion der Kreisvorsitzenden inne, seit Januar 2019 bin ich Teil des Sprecher*innen-Teams der LAG Kultur.

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Kreisvorsitzender Jan Dworatzek

Bei den Grünen bin ich seit dem Frühjahr 2017 aktiv und seit Mai 2018 einer der Sprecher des Kreisverbandes. Den Weg zurück zur Politik habe ich über die Arbeit in der Geflüchteten-Initiative An-GE-kommen gefunden. Dort habe ich gemerkt, dass man mit sozialem Engagement zwar einige Dinge bewegen, grundsätzlichere Entscheidungen oft jedoch nur durch politisches Engagement beeinflussen kann.

An der Arbeit bei den Grünen schätze ich sehr, wie schnell und unkompliziert man sich engagieren kann und Ideen für ein besseres GE immer herzlich willkommen sind. Spaß macht die Arbeit außerdem, weil wir im Team insgesamt für eine optimistische Zukunft arbeiten. Eine Zukunft in der Menschen nicht nach Herkunft, Bildungsstand, sexueller Orientierung, Zugehörigkeit zu bestimmten Minderheiten etc. beurteilt werden. Eine Zukunft mit einer Erde, dessen Klima, Luft, Natur, Tier- & Pflanzenwelt im besseren Zustand als noch heute ist. Einer Zukunft mit einem besser verteilten Wohlstand von dem deutlich mehr Menschen (auch in mehr Ländern) profitieren.

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Schriftführerin Karen Modersohn-Kluth

Karen Modersohn-Kluth ist seit 2016 Beisitzerin im Kreisvorstand Gelsenkirchen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Die Betriebswirtin/ Journalistin möchte die Grünen als Partei als Brückenbauer sehen, die Ökologie, Wirtschaft und Gerechtigkeit verbindet zum wohl der Bürger.

Sie ist engagiert in folgenden Schwerpunktthemen: wirksame nachhaltige und ökologische Umweltpolitik- Wirtschaftsförderung- Integration – Chancengleichheit – sowie  Bürgerrechte und -beteiligung.

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Kreisschatzmeister Wolfram Schneider

Mitglied bei den Grünen bin ich seit November 2016. Letzte Motivation dafür waren die bedrohlichen AfD-Wählerstimmen, da wollte ich nicht nur bedauernd von außen zusehen. Umweltthemen und soziale Gerechtigkeit sind dagegen schon lange meine Themen, es passte also alles.

Seit Frühjahr 2018 bin ich für die Finanzen des Kreisverbandes verantwortlich. Ich freue mich, wie wir uns dank vieler neuer Mitglieder ohne Geldsorgen auf die politische Arbeit konzentrieren können. Mit Phantasie, Solidarität und Leistungsfähigkeit der aktiven Mitglieder haben wir in den letzten Monaten viele gemeinsame Aktionen geschafft. Mit diesem Schwung und vielfältigem Sachverstand wollen wir die Potentiale unserer Stadt stärken. Gelebte Vielfalt ermöglicht die Verständigung zwischen den Kulturen. Respekt und Toleranz gehören dazu.

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Beisitzerin Barbara Oehmichen

Barbara Oehmichen

Meine politischen Wurzeln entstanden in den 60er Jahren in der Gewerkschaftsarbeit. Im Februar 1966 bin ich in die IG Metall eingetreten, 1977 Übertritt zur Gewerkschaft HBV, ab 2001 dann Gewerkschaft verdi. Nach etlichen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in verschiedenen Funktionen wurde ich 1977 hauptamtlich Beschäftigte der Gewerkschaft HBV.

Meine Schwerpunkte lagen immer in dem Anspruch die Arbeits- und Lebensbedingungen der abhängig Beschäftigten zu verbessern. Zu streiten und zu kämpfen – gemeinsam mit den Betroffenen – war für mich immer eine notwendige Voraussetzung für politische Veränderungen.

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Beisitzer Paul Humann

Paul Humann

Ich bin inzwischen 84 Jahre alt, aber meine Leidenschaft für Politik ist immernoch nicht erloschen. Von den vielen Gründen, warum ich mich für Politik engagiere, nenne ich nur einen: Ich habe drei Enkel, und ich wünsche mir für sie ein Leben in einer freien und solidarischen Gesellschaft, in einer intakten Umwelt, in einem friedlichen Miteinander. Und ich kenne keine andere Partei, die so konsequent wie die Grünen für die Solidarität mit den künftigen Generationen eintritt.

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Beisitzerin Silke Fondermann

Mein Anlass für den Eintritt bei Bündnis 90/Die Grünen waren die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017. Es war an der Zeit, Farbe zu bekennen: für eine offene, zukunftsorientierte, solidarische Gesellschaft und eine intakte Umwelt. Seit meinem Umzug nach Gelsenkirchen im Oktober 2018 und der Aufnahme in den KV Gelsenkirchen fühle ich mich angekommen und bereit für ein aktives Engagement.

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Beisitzerin Karin Alshut

Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen bin ich seit 2019. Ich wollte mich nicht länger bei meiner Enkelin entschuldigen, dass ich ihr eine Welt hinterlasse, die ihr keine adäquate Zukunft bietet. Also habe ich mich vor erst sechs Monaten dazu entschlossen, politisch aktiv zu werden.

Mein Konsens liegt natürlich auf der globalen Klimapolitik. Nur mit Konsequenz haben alle Menschen eine reale und gerechte Chance.
In der Kommunalpoltik bei den Grünen bietet sich für mich der Rahmen, subjektive Ideen und Statements einzubringen und zu realisieren. Hier liegt mir primär ein sozial gerechtes Miteinander gemäß unserer freiheitlichen Rechtsordnung am Herzen.

Da meine persönlichen Lebenswerte mit der “Grünen Ideologie” übereinstimmen, freue ich mich auf eine hoffentlich noch lange Parteiarbeit.

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