Offener Brief der GRÜNEN zum Bäderkonzept

In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister haben die GRÜNEN ihre Überlegungen zu einem ergebnisoffenen Prüfungsprozess und die daraus zu entwickelnden Alternativen für ein zukünftiges Bäderkonzept zusammengefasst.

Burkhard Wüllscheidt, Stadtverordneter und Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke: „Wir wollen damit im Sinne des Ratsbeschlusses vom 01.12.16  erreichen, dass unsere Gesichtspunkte für einen ergebnisoffenen Prüfungsprozess berücksichtigt werden. Die in diesem Abwägungsprozess zu entwickelnden Alternativen müssen dabei inhaltlich und zeitlich so gestaltet werden, dass ggfls. daraus auch ein Ratsbürgerentscheid parallel zur Bundestagswahl im September über die Grundkonzeption eines neuen Bäderkonzeptes abgeleitet und realisiert werden kann.“

David Fischer, Stadtverordneter und sportpolitischer Sprecher: „Die GRÜNEN wollen mit ihrem offenen Brief auch sicherstellen, dass ihre favorisierte Lösung des Erhalts der vorhandenen 4 Standorte in ausreichendem Maße berücksichtigt wird (Details siehe unten). Wir wollen eine ernsthafte Prüfung in der die sportlichen, gesundheitlichen und Freizeit-Bedarfe für die nächsten Generationen auf einem guten Niveau erfüllt werden können. Dazu gehört auch die Erreichbarkeit und gleichmäßige Verteilung der Bäder innerhalb der Stadt. Deshalb waren und sind für uns die Standorte Zentralbad und Sportparadies von hoher Bedeutung, die nicht anderen Verwertungsinteressen kurzsichtig geopfert werden sollten.“

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Das 4-Standorte-Modell der GRÜNEN für ein zukünftiges Bäderkonzept:

 

Zentralbad:

Ersatzbau für das bisherige Zentralbad am jetzigen Standort und unter Einbeziehung des Grundstückes des ehemaligen Polizeigebäudes um einen weitest gehenden Weiterbetrieb während der Bauzeit zu gewährleisten. Ersatzbau sollte in erster Linie den ganzjährigen Bedarfen der Bevölkerung der südlichen Stadtteile bezüglich des Freizeit- und Gesundheitsschwimmens, den Schwimmunterricht für die Schulen und dem Schwimmsport der Vereine dienen und mind. eine 25m-Bahn, ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderbecken enthalten.

 

Sportparadies:

Dieser Standort im Arena-Park soll auch zukünftig als ein zentrales und zentral für Gelsenkirchen gelegener Sportcampus insbesondere für den Schwimmsport und für das Freizeitschwimmen erhalten bleiben. Neben einem attraktiven gesamtstädtischen Angebot im sportlichen Bereich und für Familien mit Kindern sollen durch diesen Standort die allgemeinen Bedarfe der nördlichen und der östlichen Stadtteile abgedeckt werden.

Dabei sind die Alternativen

a) einer Sanierung und Umbaus/Teilrückbaus und

b) eines kompletten Ersatzbaus

zu prüfen.

Als wesentlicher Bestandteil beider Alternativen wird der Erhalt oder der Neubau eines kombiniertes Hallen- und Freibades gesehen. Hierzu sollten im Hallenbereich eine (ggfls. teilbare) 50m-Bahn mit angemessenem Zuschauerbereich, ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderbecken sowie weitere Erlebniselemente insbesondere für Familien mit Kindern und Jugendlichen gehören und ein angeschlossener Freibadbereich mit Sprungturm.

 

Hallenbad Horst:

Sanierung des Hallenbades unter energetischen und technischen Gesichtspunkten (wie bereits durch die Stadtwerke geplant und vom Aufsichtsrat grundsätzlich beschlossen).

 

Hallenbad Buer:

Unveränderte Weiterführung des denkmalgeschützten und bereits sanierten Hallenbades.

 

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