Mit Bus und Bahn ohne Gedränge in die Schule

In Bussen und Bahnen können die Abstandsregeln oft nicht eingehalten werden. In den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs sind die Fahrzeuge voll, da viele Schülerinnen und Schüler zur gleichen Zeit unterwegs sind. Das Problem ist der Stadt Gelsenkirchen und der Bogestra bekannt, eine Lösung wird aber erst für Januar 2021 angestrebt. Die Grünen finden dies nicht akzeptabel und fordern die Stadt Gelsenkirchen und die Bogestra auf, zeitnah eine Lösung zu finden, wie dies in anderen Städten im Ruhrgebiet bereits geschehen ist. Die Grünen haben daher bei der zuständigen Dezernentin schriftlich angefragt, wie die Planungen für eine Entzerrung des Schülerverkehrs in den morgendlichen Stoßzeiten aussehen.

David Fischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: „Andere Städte haben bereits Konzepte umgesetzt, wie Schülerinnen und Schüler coronagerecht den ÖPNV nutzen und den Schulweg sicherer bestreiten können. Die Verwaltung und die Bogestra müssen hier endlich handeln und nicht nur appellieren, möglichst frühere oder spätere Fahrzeuge zu benutzen. Es ist nicht akzeptabel, dass die Stadt und die Verkehrsbetriebe die Verantwortung auf die Schülerinnen und Schüler abwiegeln. Wir unterstützen daher die Forderung der Schulpflegschaft der Gesamtschule Berger Feld, die sie in einem offenen Brief an die Stadt Gelsenkirchen formuliert hat: Jetzt handeln und Kinder schützen!“

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