Klimanotstand – gemeinsam Handeln

Gemeinsam beantragen die SPD-Ratsfraktion und die Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN den Tagesordnungspunkt „Klimanotstand“ auf die Tagesordnung des nächsten Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz am 25.06.19 zu setzen.

Entscheidungen zum Klimaschutz werden meist auf nationaler und internationaler Ebene getroffen. „Zur Erreichung ambitionierter Klimaschutzziele bedarf es allerdings eines Beitrags der Städte, Kreise und Gemeinden. Sie müssen ihrer Vor- und Leitbildfunktion gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gerecht werden“, so der Umweltausschussvorsitzende Manfred Leichtweis.

Peter Tertocha, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN betont: „Neben den bisherigen Konzepten gehört aber auch die Beteiligung der Stadtgesellschaft zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen den Klimawandel. Daher haben wir zusätzlich beantragt, dass auch Vertreter der unabhängigen Organisation „Fridays for Future“ (FfFGE) zu dieser Sitzung eingeladen werden. In dieser Sitzung werden die GRÜNEN und die SPD für ein Rederecht der Vertreter der Organisation stimmen.“

„Kommunen stehen am Anfang und am Ende der Wirkungskette“ so die beiden Kommunalpolitiker. „Vielen Bürgern ist bewusst: Ihr Verhalten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Klimaveränderungen. Dennoch bleiben sie häufig passiv, wenn es um Änderungen der Lebensgewohnheiten geht. Die Zeit für effektive Veränderungen ist jedoch knapp, daher sind nicht nur die staatliche und die kommunale Ebene, sondern jeder Einzelne gefragt.“

Es wird immer wichtiger, neue Strategien, Maßnahmen sowie Technologien zu entwickeln. Neben Organisationsstrukturen und Institutionen müssen sich jedoch auch die Strukturen in den Köpfen der Menschen verändern. Hierzu tragen die Schülerinnen und Schüler und insbesondere die Initiator/innen der „Fridays for Future“- Kundgebungen einen wesentlichen Anteil bei.

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