GRÜNE Ratsfraktion fordert einen sofortigen Stopp der Verbrennung giftiger Ölpellets in Gelsenkirchen-Scholven

Die GRÜNE Ratsfraktion fordert einen sofortigen Stopp der Verbrennung giftiger Ölpellets in Gelsenkirchen-Scholven. Dazu haben sie bereits einen Dringlichkeitsantrag für die nächste Ratssitzung am 11. Oktober 2018 eingebracht. Grund für den Dringlichkeitsantrag ist eine gemeinsame, exklusive Recherche des WDR-Hörfunks und des ARD/WDR-Magazins „Monitor“, die ergeben hat, dass BP seit Jahren giftige Ölpellets im Kohlekraftwerk Scholven entsorgt. Dem Unternehmen liege dazu zwar eine Genehmigung vor, Experten halten diese jedoch für rechtswidrig und das Vorgehen für illegal. In ihrem Dringlichkeitsantrag fordert die GRÜNE Ratsfraktion demnach, dass der Rat der Stadt Gelsenkirchen BP und Uniper auffordern soll, bis zur Klärung der Situation die Verbrennung zu stoppen. „Wenn BP Pellets mit krebserregenden Schwermetallen aus Kostengründen in Scholven einfach verbrennt, ist das ein Skandal ersten Grades. Die Verbrennungen müssen sofort gestoppt werden“, so Patrick Jedamzik, GRÜNES Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz. „Über die aktuelle Situation und die weitere Vorgehensweise muss im Rat der Stadt Gelsenkirchen am 11. Oktober gesprochen werden“, erläutert der Fraktionsvorsitzende, Peter Tertocha.

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