GRÜNE nehmen Weiterentwicklung des Güterbahnhofs Ückendorf-Wattenscheid in den Blick

Der Gelsenkirchener Abschnitt des Radschnellwegs RS1 von Duisburg nach Hamm befindet sich bereits im Bau und verläuft am ehemaligen Güterbahnhof Ückendorf-Wattenscheid. Für die Bezirksfraktion Süd von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist dies ein Grund nach dem aktuellen Sachstand des seit langem angekündigten Aufstellungsbeschlusses für einen Bebauungsplan des Geländes nachzufragen, denn das Gelände birgt ihrer Ansicht nach nicht nur großes städtebauliches Weiterentwicklungspotential, sondern eventuell auch Möglichkeiten für eine RegioTram parallel zum RS1 vom Bochumer HBF über Günnigfeld, Wattenscheid/Ückendorf, Kray, zur Essener Uni bzw. zum Essener HBF. Mit großem Interesse verfolgt die GRÜNE Bezirksfraktion daher die Pläne der Stadtverwaltung Gelsenkirchen in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Bochum zur städtebaulichen Entwicklung des Bereiches und wird zur kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Süd am 17.11.2020 eine Anfrage stellen, in der die Verwaltung neben einem Sachstand zum angekündigten Aufstellungsbeschlusses für einen Bebauungsplan auch Auskunft darüber geben soll, ob Überlegungen zum Erhalt und zukünftigen Nutzung der historischen Gebäude des Güterbahnhofs berücksichtigt werden und wie die Verwaltung die Initiative der Bochumer STADTGESTALTER zur Errichtung einer RegioTram bewertet.

Jan Philip Schaaf, Mitglied der GRÜNEN Bezirksfraktion Süd: „Wir begrüßen ausdrücklich die Revitalisierung der brachliegenden Fläche, auf der ja auch Wohnraum entstehen soll. Wir hoffen allerdings, dass die Verwaltung nicht einfach pauschal mit dem Abrissbagger anrückt, sondern den Wert des historischen Gebäudes des Güterbahnhofs erkennt und dessen Erhalt sichert. In Anbetracht der unabdingbaren Verkehrswende sollte die Bahnstrecken-Idee ernsthaft geprüft werden. Der Stadtsüden könnte dadurch deutlich aufgewertet werden und unsere Stadt ein großes Stück mehr in Richtung Metropole Ruhr rücken.“

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