Grüne fordern weiterhin echte Nord-Süd-Radwegeverbindung

Für die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sind die von der Stadt Gelsenkirchen vorgelegten Alternativrouten für eine durchgängige Nord-Süd-Radwegeverbindung halbherzig und lediglich als Übergangslösung denkbar.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Mirco Kranefeld meint dazu: „Diese Planung ersetzt nicht den notwendigen großen Wurf, den wir dringend brauchen. Sie bleibt daher nur ein klima- und verkehrspolitischer Katzensprung.” Insbesondere eine durchgängige Radverkehrsstrecke entlang der Kurt-Schumacher-Straße zwischen den Zentren Buer und Gelsenkirchen wird von den Grünen gefordert.

„Weiträumige Umwege für Radfahrende parallel zur Kurt-Schumacher-Straße sind keine gute Lösung. Sie sind nicht direkt und daher unattraktiv. So allein wird man den Radverkehr in der Stadt nicht stärken und die Mobilwende verbocken“, äußert sich Kranefeld und teilt abschießend mit: „Eine direkte Nord-Süd-Radverbindung muss das Ziel sein!”

Für den Fraktionsvorsitzenden Peter Tertocha kommt hinzu, dass Radfahrende, die südlich des Kanals in der Nähe der Kurt-Schumacher-Straße wohnen und nur einen Teilbereich der Kurt-Schumacher-Straße mit dem Rad befahren wollen, weiterhin einen großen Umweg fahren müssen, wenn große Teile der Straße (z. B. im Bereich der Schalker Meile) über keinen Radweg verfügen.

Peter Tertocha: „Wir fordern von der Stadtverwaltung eine auf alle Verkehrsarten abgestimmte Lösung für die Kurt-Schumacher-Straße, die zusammen mit der Politik und der Bevölkerung erarbeitet wird und keine kurzfristige Information durch eine Presseveröffentlichung 2 Tage vor der Verkehrsausschuss-Sitzung am 14.05.2020.“

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