Grüne Fahrrad-Sternfahrt zum Bauernhof am Mechtenberg

Der Bezirksverband Ruhr hatte gerufen und rund 100 Grüne und Fahrrad-Freundinnen und Freunde radelten aus allen Ecken der Region zum Mechtenberg. Sie waren teilweise früh gestartet – sowohl der Ennepe-Ruhr-Kreis als auch die Stadt Moers waren z.B. vertreten.

Die zentrale Botschaft: Das Ruhrgebiet schlägt mit dem ersten direkt gewählten Parlament ein neues Kapitel der Metropolregionen-Geschichte auf. Nun gilt es, die politischen Grenzen der Bezirksregierungen und Landschaftsverbände zu überwinden und die Kooperation der Städte zu erweitern.

Natürlich ist auch Mobilität ein Thema. Nicht nur das Radwegenetz, sondern ein verbesserter und kostengünstiger ÖPNV sind zentrale Anliegen der GRÜNEN. Neben der grünen Spitzenkandidatin für das Ruhrparlament Dr. Birgit Beisheim (Duisburg) sprachen der auf Platz 2 kandidierende Patrick Voss (Dinslaken) sowie der Essener OB-Kandidat Mehrdad Mostofizadeh MdL und die Gelsenkirchener EU-Parlamentarierin Terry Reintke.

Ulrich Daduna, Vorsitzender des Gelsenkirchener Kunstvereins, erzählte die Entstehungsgeschichte des Kunstobjekts „landmark“, das der Kunstverein 2010 zur Kulturhauptstadt Ruhr an jener Stelle an der B 227 errichtet hat, an der drei Städte (Essen, Gelsenkirchen, Bochum), drei Regierungsbezirke (Arnsberg, Düsseldorf, Münster) und zwei Landschaftsverbände (Rheinland und Westfalen) aneinander grenzen. Das komplizierte Genehmigungsverfahren eines solchen Kunstwerks durch die genannten Behörden, den RVR, die Straßen- und Bahnverwaltung verdeutlicht anschaulich, wie aktuell das Anliegen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist, die institutionellen Grenzen zu überwinden. Im Anschluss gab es eine Führung zum Kunstobjekt.

Die Gelsenkirchener Delegation wurde angeführt von Martina Lilla-Oblong, Mitglied des Bezirksvorstandes Ruhr von Bündnis 90/Die Grünen und Kandidatin für das Ruhrparlament. Start war um 11.15 Uhr am Rathaus Buer. Über Schloss Horst und den Gelsenkirchener Hauptbahnhof, wo jeweils Radlerinnen und Radler dazustießen, ging es dann zum Mechtenberg.

Martina Lilla-Oblong: „Besonders gefreut hat mich, dass wir mit zum Schluss über 20 Teilnehmenden aus Gelsenkirchen als ‘geschlossener Verbund‘ galten und ab Schloss Horst nicht mehr auf miserable Radwege angewiesen waren, sondern die Straße nutzen konnten. Das zeigt einmal mehr, wie viel für den Radverkehr noch zu leisten ist. Insgesamt war der Tag ein Riesenerfolg, der auch deutlich gemacht hat, dass wir Grüne im erstmalig direkt gewählten Ruhrparlament mit neuer Stärke und großem Selbstbewusstsein die Entwicklung des Ruhrgebiets zur Metropolregion vorantreiben wollen.“

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