Gesundheitliche Versorgung von Demenzerkrankten verbessern

Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Demenz – Wir müssen reden!“. Die Grünen in Gelsenkirchen unterstützen dieses Anliegen ausdrücklich. Mehr als 4.000 Menschen in unserer Stadt sind derzeit von einer Demenzerkrankung betroffen; die meisten davon leiden an einer Alzheimerdemenz. Im Umgang mit den Erkrankten und ihren Angehörigen gibt es noch immer viel Unsicherheit und Unwissen. Darüber muss gesprochen, darüber muss informiert werden.
Ingrid Wüllscheidt, sozialpolitische Sprecherin der Grünen: „Die Unterstützungsangebote für Erkrankte und ihre Familien sind in Gelsenkirchen schon recht gut. Das ist nicht zuletzt der engagierten Arbeit der örtlichen Alzheimer Gesellschaft geschuldet, die Beratungsangebote und Selbsthilfegruppen systematisch ausgebaut hat.“
Handlungsbedarf sehen die Grünen noch immer beim Thema Krankenhausaufenthalte für Demenzerkrankte. Die Einweisung in ein Krankenhaus ist für viele Erkrankte und ihre Angehörigen nach wie vor ein traumatisches Erlebnis. Im standardisierten Stationsablauf ist der Umgang mit desorientierten Menschen überwiegend nicht eingeplant. Auch darüber muss gesprochen werden. Ingrid Wüllscheidt plant auch für die kommende Ratsperiode: „Wir Grünen werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die gesundheitliche Versorgung und vor allem Krankenhausaufenthalte den Bedürfnissen Demenzerkrankter angepasst werden. Wir wollen Gelsenkirchen demenzfreundlicher gestalten.“

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