Für mehr Grün – auch auf städtischen Flächen!

Die Grünen Gelsenkirchen positionieren sich zum Vorschlag von Stadtbaurat Martin Harter zur verpflichtenden Begrünung von Flachdächern im Kontext der Diskussion um ein besseres Stadtklima für Gelsenkirchen:

„Es ist absolut richtig, dass wir im Stadtgebiet weniger Stein und mehr Grün brauchen! Im Sommer 2018 konnte man sich auf manchen öffentlichen Plätzen kaum aufhalten, da der Beton die Hitze reflektierte und wenig schattenspendende Bäume vorhanden waren. Mehr Grün schafft mehr Lebensqualität, indem mehr Begegnungsorte entstehen und eine bessere Luftqualität erreicht wird.“, erklärt Adrianna Gorczyk, Sprecherin der Grünen Gelsenkirchen.

„Als Grüne Gelsenkirchen haben wir immer wieder auf das Thema ‚Hitzeinseln’ hingewiesen und zuletzt bei den Haushaltsberatungen 2019 weitreichende Maßnahmen zur Begrünung öffentlicher Plätze und Gebäude gefordert. Der SPD-geführte Rat der Stadt Gelsenkirchen wollte diese nicht mittragen und ist durchaus auch selbst für bestimmte ‚Steinwüsten‘, wie z.B. auf dem Heinrich-König-Platz in der City oder dem Urbanusplatz in Buer, verantwortlich.“, ergänzt Jan Dworatzek, Sprecher der Grünen Gelsenkirchen.

Abschließend stellt Dworatzek fest: „Die Klimaanpassung in Gelsenkirchen ist eine große Herausforderung für die gesamte Stadtgesellschaft. Das schaffen wir nur, wenn alle einen Beitrag zum gemeinsamen Ziel leisten. Die Stadt muss aber selbst mit gutem Beispiel vorangehen, nur so kann für die Akzeptanz eines Begrünungsprogramms geworben werden.”

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