Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Gelsenkirchen halten

Wer einerseits eine „Emscher-Universität“ fordert, darf einen bewährten Hochschulstandort wie den der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Gelsenkirchen nicht initiativlos aufgeben. Im Zuge des Studierendenzuwachses wird für die FHöV eine Vergrößerung des Standortes nötig. Aufgrund dessen haben wir uns in der Ratssitzung am 23.05.2019 mit einem entsprechenden Antrag dafür stark gemacht, dass die Stadtverwaltung mit der FHöV in Gelsenkirchen das Gespräch sucht und dieser einen attraktiven Standort anbietet, der die Kriterien der Fachhochschule erfüllt. Ziel der gesamten Stadtverwaltung sollte aus unserer Sicht nämlich sein, die Vielzahl der Studierenden in Gelsenkirchen zu halten. Oberbürgermeister Baranowski machte in der Sitzung deutlich, dass die Stadt wenig Einfluss auf die Entwicklung habe, insbesondere auf die aktuelle Diskussion über die Ausgliederung von reinen Polizeifachschulen, wodurch sich andere Standortflächen für die FHöV ergeben. Hier liege der Kompetenzbereich ganz klar beim Innenministerium. Dennoch wurden „Gespräche geführt und auch Standortvorschläge unterbreitet“, hieß es vonseiten des Oberbürgermeisters. Bisher blieb seiner Aussage nach jedoch eine Reaktion des Bau-und Liegenschaftsbetriebs des Landes als auch der FHöV aus.

Wie es um die Sicherung des Hochschulstandortes der FHöV steht, ist damit weiter unklar. Für uns ist aber deutlich geworden, dass wir an dieser Stelle zusätzlich an die GRÜNE Landtagsfraktion herantreten müssen, um Aufklärung in der Diskussion zu schaffen und entsprechende Akzente auch auf Landesebene zu setzen: Für eine Stärkung und Sicherung Gelsenkirchens als Hochschulstandort!

 

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