Bei den GRÜNEN viel Neues – Neujahrsempfang 2019

Wieder ein grüner Neujahrsempfang – doch was war neu?

Wir hatten für Samstag, den 26.  Januar 2019 in den evangelischen Gemeindesaal in der Robert-Koch-Straße eingeladen. Und dort waren wir überwältigt von der großen Gästezahl, die Stühle reichten nicht und einige mussten sogar stehen. Es ist also wieder interessant zu hören, was Grüne sagen.

Neu war unser Vorstandssprecher*in-Team.

Routiniert standen sie am Mikro: Sprecher Jan Dworatzek berichtete, wie viele Veranstaltungen und Aktionen wir in einem gar nicht langweiligen „wahlfreien“ Jahr geschafft hatten. Inhaltlicher Höhepunkt war die Diskussion in Schalke über „gute Nachbarschaft mit Roma-Familien“, mit klaren Worten und ohne Hass. Der Aufreger des Jahres war die Verbrennung von sogenannten „Ölpellets“ der BP im benachbarten Kraftwerk Scholven. Diese wird uns auch noch weiter im Jahr beschäftigen.

Terry Reintke, unsere Spitzenkandidatin in NRW, konnte glänzen: sympathisch, jung und klar in den Aussagen zur Bedeutung der Europawahl. Wählen gehen, Europa sozial und ökologisch gestalten sowie die Rechtspopulisten verhindern. Wir können uns im Laufe des Wahlkampfs sicher auf weitere Auftritte freuen.

Dann machte Sprecherin Adrianna Gorczyk ein quirliges Interview mit dem stadtbekannten Mythos-Tour-Erfinder Olivier Kruschinski. Er erzählte, wie er letzten Sommer den letzten Platz für Gelsenkirchen in der ZDF-Studie (von Prognos) zu „Lebensqualität in Deutschland“ sarkastisch annahm und seine Kampagne „#401GE“ startete. Denn: Bei solch zweifelhaftem Schlechtreden in den Leitmedien gibt es kaum die Chance, mit positiven Botschaften durchzudringen. Gelsenkirchen nimmt den letzten Platz mit Stolz an – kann eben nicht jeder – und verteidigt ihn. Das macht auch viel mehr Spaß.

Aufgelockert hat Afshin den Vormittag durch seine Einlagen am Flügel. Unsere Essener Freund*innen waren beeindruckt, was wir aus der Mitgliedschaft heraus bieten können.

Die Infostände beim Markt der Möglichkeiten und das Buffet vom Biokörbchen waren im Anschluss an den „offiziellen Teil“ der freundliche Rahmen für viele Kontakte und Gespräche – oft mit Menschen, mit denen wir „schon immer mal“ reden wollten.

So kann die gute Stimmung für 2019 lange anhalten!

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