Matthi Bolte MdL im Gespräch mit Markus Hertlein und Pascal Manaras von XignSys GmbH in der Cafeteria der Westfälischen Hochschule

Innovationen finden statt – auch in Gelsenkirchen

Matthi Bolte MdL besucht XignSys GmbH in Gelsenkirchen – #weltbewegenTour

Zum zweiten Mal in diesem Quartal kommt der grüne Landtagsabgeordnete und Sprecher für Wissenschaft, Innovation, Digitalisierung und Datenschutz Matthi Bolte-Richter im Rahmen seiner #weltbewegen-Tour nach Gelsenkirchen. (Zuletzt galt sein Besuch der GHH Fahrzeuge GmbH – wir berichteten.) Auch dort durften Gelsenkirchener Grüne begleiten. Er schaut sich um, wo Innovationen stattfinden und überlegt, wie diese besser unterstützt werden können. Matthi Bolte: „Der Grundgedanke meiner Tour war, Start-ups zu finden, die die Welt retten, und Unternehmen, die den Standort retten.“

XignSys ist ein Start-up-Unternehmen, wie es so schön neudeutsch heißt – also eine Ausgründung aus der Hochschule heraus -, das Matthi Bolte bei seinem ersten Tourtermin im ruhr:Hub (Essen) kennengelernt hat. Die jungen Unternehmer (Anfang 30), studierte Softwareentwickler, beschäftigen sich mit der Schaffung einer digitalen Identität, mit deren Hilfe sich Nutzer*innen sicher und bequem online bewegen können. Ziel wäre, ähnlich wie beim digitalen Vorreiter Estland, dass Menschen mit ihrer digitalen Identität Behördengänge, Bankgeschäfte etc. erledigen können, ohne sich überall neu anmelden zu müssen. Darüber hinaus denken sie über die Sicherheit von Ladestationen für Elektromobile nach.

Im Moment ist wegen eines hochschulinternen Umzugs des Instituts für Internetsicherheit alles etwas provisorisch. Darüber hinaus denkt das junge Unternehmen darüber nach, ins wachsende Kreativquartier nach Ückendorf umzuziehen.

„Gelsenkirchen ist mehr als Schalke“

„Gelsenkirchen ist auf einem guten Weg, den Wandel zur digitalen Vorzeigekommune zu schaffen,“ so Geschäftsführer Markus Hertlein, „weshalb wir hier für uns den passenden Standort sehen.“ Wenig überraschend wünscht sich das Jungunternehmen Vereinfachungen im Steuerrecht sowie bessere Unterstützungsstrukturen für Start-ups. Übereinstimmend gelobt wird Prof. Pohlmann für seinen positiven und ermutigenden Umgang mit seinen Studentinnen und Studenten. Eine bessere Verknüpfung von Stadt und Hochschule wäre wünschenswert.

(Mehr Informationen und Erklärvideo auf https://www.xignsys.com/)

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